selbstgemacht und vegan aus Roggen- und Dinkelmehl

So leicht und so unglaublich lecker – wenn nicht das allerbeste Brot, dass ich je gegessen habe!

Quarantine made me do it, mein allererstes selbstgebackenes Brot. (hello wifey material.)

Man braucht wirklich nicht viele Zutaten, sondern einfach nur Zeit und Geduld, aber glaub mir, es lohnt sich wirklich. Ich habe selten etwas soooo leckeres gezaubert und bin wirklich etwas stolz darauf.

Der Sauerteig – Ansatz (auch Ura oder Anstellgut genannt)

Zunächst muss man einen Sauerteig Ansatz vorbereiten. Hierzu benötigst du ein Glas Gefäß. Achte darauf, dass der Deckel locker sitzt und nie ganz zugeschraubt wird.

  • 50g Roggenmehl
  • 50ml lauwarmes Wasser

Wasser und Mehl mit einem Kochlöffelstiel verrühren und 24h bei Zimmertemperatur stehen lassen, nach der Halbzeit nochmal umrühren. Jeden Tag fütterst du diesen Ansatz mit Wasser und Mehl und lässt ihn 24h stehen, ganze 4 Tage lang. An Tag 3 verändert sich der Teig und bildet kleine Luftbläschen.

Der Vorteig

An Tag 5 darfst du deinen Ansatz endlich zu einem Vorteig verarbeiten. Du nimmst dir 100g davon und den Rest kannst du in den Kühlschrank stellen. Diesen Ansatz kannst du alle 5 Tage neu „füttern“, sodass du immer einen Zuhause hast, oder du bäckst ihn für deine Freunde, teilst ihn auf an die Familie oder machst wie ich Brote für Omi und Mami für den Muttertag. Auch mal eine cute Idee oder?

Für den Vorteig brauchst du:

  • 400g Roggenmehl + etwas für die Arbeitsfläche
  • 400ml Wasser
  • 100g Sauerteig Ansatz

Alle Zutaten für den Vorteig in einer Schüssel vermengen. In der Ruhe liegt die Kraft – es heißt schon wieder warten. Während der Teig 3h schlafen darf, kannst du deine Hausarbeiten und To Do´s abarbeiten, oder durch die Küche dancen, choose wisley.

Der Brotteig

  • 450g Dinkelmehl
  • 250ml Wasser
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Brotgewürz (Spicebar)

Trockenhefe in warmen Wasser auflösen mit dem Zucker und mit allen Zutaten vermengen. Zugedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat.

Trommelwirbel, der Teig ist fast fertig! Etwas zurecht geknetet und in Form gebracht, darf das Prachtstück nun auf ein Backblech mit Backpapier und etwas Mehl bestäubt Platz nehmen und ruht noch mal etwa eine halbe Stunde mit einem Geschirrtuch abgedeckt. Um einen instagramwürdigen Wow Effekt zu erzielen, kannst du das Brot beliebig einschneiden und etwas Roggenmehl darüber rieseln lassen. Nun darf unser Brotbaby in den Ofen bei 230 Grad Umluft. Alle 15min drehe ich dabei die Hitze um 30 Grad runter (insgesamt 45min im Rohr). Wenn das Brot auf der Unterseite hohl klingt ist es fertig.

Der erste Anschnitt

Das Brot duftet herrlich, ist außen super knusprig, was auch schon der Anschnitt verrät. Innen flaumig weich und warm, außen knusprig – ich sag es dir, ich bin normal kein „Scherzal“ Typ aber hier habe ich es mit etwas Marmelade auf einen Sitz inhaliert.

Me is proud.

Trau dich es ist echt nicht schwer, deine Gizy.

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